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Clubaktivitäten sind - unter Auflagen - seit dem 7.5.2020 wieder erlaubt.
Maximal 10 Personen dürfen sich zum Segeln treffen. Abstandsregeln sind am Steg einzuhalten!

CM 2020 - XXL mit Bildern

Die Vorzeichen standen nicht gut für eine gelungene Clubmeisterschaft im Jahr 2020: Corona/SARS Cov2 hat das Land und auch den Sport fest im Griff. Daher auch die Entscheidung die Veranstaltung an nur einem Tag durchzuziehen. Die Westfalen hatten sich für den Samstag und wir uns für den Sonntag entschieden. Bei den Westfalen kam die CM mangels Meldungen nicht zustande. Zwei Boote des SCW nahmen daraufhin an unseren Wettfahrten teil. Den SCMH haben wir mit seinen 3 Booten - wie immer - auch mitgenommen.

 

Wimmelbild
In einem Newsletter ca. 10 Tage vor der CM hatte Silke nochmal kräftig geworben, da die Meldezahlen bis dahin eher mau waren. Das scheint geholfen zu haben, ebenso wie die intensiven Werbemaßnahmen von Georg, der noch einmal per Telefon Teilnehmer für die CM motiviert hat. Mit Erfolg. Die Zahl von 37 gemeldeten und 34 gestarteten Booten ist hervorragend. Tatsächlich hat man den Eindruck, dass eine eintägige Veranstaltung für viele attraktiver ist, als ein ganzes Wochenende zu reservieren. Natürlich muss man dann Glück mit dem Wetter haben. Und das hatten wir. Zwar leichtwindig, aber in der Richtung konstant, was das Auslegen des Kurses vereinfachte. Das übernahmen in diesem Jahr wieder Mitglieder des SCPS. Sie schafften es, drei kurze, knackige und faire Wettfahrten auszurichten, so dass sogar ein Streicher möglich wurde. Außerdem machten Sie mehrere hundert Fotos vom Prahm und von den DLRG Booten. Diese stellten sie uns schon am Sonntagabend über eine ZoonerCloud zur Verfügung. Mehr Service geht nicht!

DLRG kleinHorst

Die DLRG hat wie immer alles logistisch und sicher unterstützt. Die Boote kamen vom Ortsverband Schwerte, nachdem die Motoren der Halterner Boote gestohlen worden sind.

Die Onlinemeldungen samt Einwilligungen und Gesundheitsfragebögen haben sehr gut funktioniert und zeigen wohl, dass auf einiges Papier auch in Zukunft verzichtet werden kann.

Gegen 10.00 Uhr setzten sich die meisten Boote bei sehr wenig Wind in Richtung Regattafeld in Bewegung. Leider einige auch etwas später, so dass nicht alle bis zum geplanten Ankündigungssignal vor Ort waren. Durch die Startverschiebung ging recht guter Wind "verloren". Beim nächsten Mal sollten die Boote zeitiger vom Steg ablegen, so dass man auch bei wenig Wind rechtzeitig vor Ort ist. 

Bone
Die erste Wettfahrt war von einigen Flautenlöchern geprägt, die dafür sorgten, dass das Feld sehr geteilt wurde. Die weiteren Wettfahrten waren insgesamt kompakter und fairer. Bei den Kielbooten konnte sich i.d.R die B/one schnell vorne festsetzen. Bei einer Yardstickzahl von 96 war das auch nötig. Es ist schön zu sehen, wie Fam. Voss, wortreich von Praxistrainer Claus Fiegler unterstützt, das große Boot immer besser in den Griff bekommt. Letztlich wurden sie mit Platz 3 bei den Kielbooten und Platz 6 overall belohnt.

J22 klein
Meist folgten im Feld dann die zwei J22 des SCH, die durch Werner Anders mit seiner Windfang zu einem J22 Trio wurden. Witzigerweise belegen die J22 in einer Overall-Wertung (nicht in Raceoffice) kompakt die Plätze 16,17, und 18! Sowohl Doris und Winfried Steinkamp (7./8. Platz) als auch Julian Flake und Ulli Heinrich (2./9.Platz) gelang es jeweils eine Wettfahrt zu gewinnen.

Ti klein
Bootswart Timon Beuers hatte sich die MONAS genehmigt. Er wollte einfach mal herausfinden, was das Boot kann. Noch ohne den wichtigen Ausbäumer für die Selbstwendefock ausgerüstet, reichte es zum Sieg bei den Kielbooten und zum Platz 2 in der Gesamtwertung. Hoffentlich interessieren sich zukünftig mehr Flatrater für das sportliche, aber sehr gut beherrschbare Einmann-Clubboot. Wie schon beim heißen SpardaBankCup hat sich übrigens sein mexikanischer Strohhut auch diesmal sehr bewährt! ;-)

schuch kleinVictoire 22
Wie immer vorne mit dabei waren Nina Marie und Ralf Schuch auf der Dehler 22. Einen hervorragenden und überraschenden 5. Platz bei den Kielbooten belegten Thomas Jouppien und Heidi Adam auf der Victoire 22, die nicht gerade ein Regattaboot ist.

Tenk kleinBraun klein

 

Thorsten UteSun fast20



Auf einem solchen holten Florian und Gerd Tenk (Yngling) den 6./11. Platz. Die schwere Yngling mit eher wenig Segelfläche ist bei Leichtwind schwierig in Fahrt zu bringen. Immerhin konnten sie die beiden Varianta K4 mit ihren großen Genuas in Schach halten. Fam.  Braun und die SCH/SCPS Kombi Thorsten Becker und Uta Witzel folgten danach. Einen guten 10./16. Platz belegten Bickhofes mit der neuen Sun Fast 20.

2 VA18Olly Mattes
Danach kam Marcel Vengels mit der Segelschülerin Finja Riedbaum auf der VA18 in die Wertung. Ob die Sandsäcke, die zuvor in den Bug des Bootes geladen wurden, geholfen haben, muss Marcel jetzt analysieren. Immerhin konnte er damit die Schwagerkombi Olly Fry und Mattes Römmer auf der Yngling schlagen. Aber vielleicht waren die beiden auch mit Finanzierungsgedanken zum Clubgebäude beschäftigt? Oder sie hatten schlicht vergessen, dass im Gegensatz zu ihren P-Booten hier ca. 300 kg Blei unter dem Boot hängen? Man weiß es nicht...

Jürgen H

Das letzte Kielboot, das alle Wettfahrten schaffte, war Jürgen Heinisch, der SOLO seine Varianta gekonnt um alle Bojen steuerte.

Ralf und Mark auf der VA18 sowie Silke, Michi und Jutta auf der Sailart 17 brachen nach dem ersten Lauf ab. Die ersten aus Termingründen (@Mark eine Clubmeisterschaft dauert länger als eine einstündige Kängurufahrt! ;-) Die Damencrew war evtl. mit zu vielen Personen an Bord und bekam die kleine Sailart 17 nicht recht in Fahrt.

Ulli und ConnyJens T
Eine eigene Wertung bzw. Klasse bildeten die drei First 21.7. Bei (seit kurzem) vier Booten am Steg, ist es eine tolle Leistung, dass 3 davon bei der CM mitmachten. Das zeigt auch die große Attraktivität dieses modernen Bootes. Ulli und Cornelia Schmidt-Döpper setzten sich hier vor den Kleine-Brothers und Jens Tombrink mit Theo und Thilo Schemman als Crew durch.

Kleines Fock
Wobei sich Michael und Norbert im zweiten Lauf mit defekter Groß - nur mit der Fock ins Ziel kämpften!

Kunze klein Klaus W

Das überschaubare aber starke Jollenfeld des SCH bildeten zunächst die beiden Jollys von Klaus Wondorf, der vom starken Jungsegler Nils Hillebrand unterstützt wurde (3./10. Platz) und Stephan/Mika Kunze, die erstmals bei einer Regatta zusammen den großen Spinnacker ausgepackt hatten (2./3.Platz).

Andreas
Und natürlich Andres Hölter und Britta Szymczak auf ihrem FD, die es immer wieder schaffen, sich durch das ganze Kielbootfeld zu wühlen und sich als erste zu platzieren (1./1. Platz).

 

Und dann wurde die CM noch durch tolle Duelle bei den Jugendbooten bereichert, die insbesondere in der Gesamtwertung allesamt ganz vorne lagen. Yannick Hofschneider auf der Europe gewann vor Florian Bremhorst im Laser Standard (beide SCPs). Dann folgte der Pirat mit Spi von Sven und Adrian und der Laser 4.7, der von Greta Rohlfs gesteuert wurde und die ihren direkten Konkurrenten vom SCPS Maximilian Grill auf den 5. Platz verwies.

Pirat IMG 8401

In der SCH Gesamtwertung erreichten Sven und Adrian den hervorragenden 4. Platz und Greta wurde Gesamtfünfte!

opti Bic
Zudem waren 2 Optis und ein OpenBic auf dem verkürzten Kurs unterwegs. Hier siegte Felix Wilm vor Simon May und Dither Gräf.

Die Mini CM des SCW gewann Werner Anders (J22) vor Jürgen Altenburg/Stephanie Hahn (Sailart 18) die beiden erfahrenen Mittwochssegler baten Horst anschließend um eine OVERALL Wertung, um ihre Leistungen besser einschätzen zu können. Sie wurden in dieser Wertung 11. und 16. von 31 Booten.

Grill
Wieder an Land empfing uns ein „coronakonform-maskierter Chefgriller“ Werner Thome, der Würstchen im Brötchen anbot. Gut auf dem Gelände verteilt und mit (halbwegs) korrektem Abstand wurde sich von der prallen Sonne erholt. Die Siegerehrung fand ohne Handschlag und mit Medaillen (anstelle von Pokalen) statt. Andreas und Britta konnten die CM-Meister-Trophäe wieder für ein Jahr mit nach Hause nehmen.

Ehrung Jugendliche Kopie

Die zahlreichen Dank- und Lobäußerungen von Teilnehmern oder in den diversen Whatsapp-Gruppen zeigten, dass es ein rundum gelungener Tag war. Das Konzept der Reduktion auf das Wesentliche hat gut funktioniert und es bleibt zu überlegen, ob man einige Maßnahmen aus der Corona-Zeit nicht später auch noch verwenden kann. Insgesamt wieder - wie im letzten Jahr - und doch ganz anders eine tolle Clubleistung!